Felching: Dieser Sextrend ist nichts für schwache Nerven! 

Mann leckt Frau in Netzstrumpfhose am Hintern
Beim Felching wird das Sperma nach dem Abspritzen wieder aus dem Po oder der Vagina gesaugt. Foto: hannatw - 123RF.com

Der fragwürdige Sextrend „Felching“ ist nichts für zarte Gemüter und sogar gefährlich. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte jetzt nicht nach Felching-Pornovideos googeln. Wir verraten, was hinter der bizarren Praktik steckt und worauf man achten sollte. 

Was ist Felching?

Die Definition von Felching ist simpel: Bei dieser Praktik handelt es sich um eine Kombination als Vaginal- oder Analsex mit Oralsex. Genauer gesagt ejakuliert der Mann in die Vagina oder den Anus der Partnerin. Anschließend saugt er das Sperma aus der betreffenden Körperöffnung heraus – entweder direkt mit dem Mund oder mit einem Hilfsmittel wie einem Trinkhalm. Oralverkehr über Umwege sozusagen. Manchmal werden statt Ejakulat andere Einlaufflüssigkeiten wie Wasser, Urin oder Getränke verwendet. 

Der Sextrend scheint beliebt zu sein, denn auf diversen Webseiten findet man Felching-Pornos, die die Praktik im Detail zeigen – und das in Zweier-, Dreier- oder Gruppensex-Konstellationen. Was in den Felching-XXX-Videos als ultra heißer Kink dargestellt wird, ist in Wirklichkeit ein Gesundheitsrisiko, das sich mit jedem weiteren Teilnehmer erhöht. 

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Warum ist Felching so gefährlich?

Ob eklig oder heiß – hinter der Sexpraktik verstecken sich einige Risiken. Felching mit Sperma funktioniert nur ohne Kondom. Logischerweise steigt somit das Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten wie Hepatitis A, Hepatitis B oder Herpesviren anzustecken. Das gilt auch für eine HIV-Infektion und andere sexuell übertragbare Krankheiten. Wer keine hormonelle Verhütungsmethode nutzt, riskiert on top eine ungewollte Schwangerschaft.

Wenn spitze oder scharfkantige Hilfsmittel für das Heraussaugen des Spermas oder anderer Flüssigkeiten verwendet werden, kann die empfindliche Schleimhaut der Vagina oder des Anus verletzt werden. Das führt dazu, dass Viren und Bakterien leichter eindringen können. Außerdem kann der saugende Part über den Anus mit gefährlichen Darmbakterien in Kontakt kommen.

Um die Risiken einzudämmen, sollten sich alle Felching-Partner auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen, alternative Verhütungsmittel verwenden und auf unpassende Hilfsmittel verzichten. Ein Restrisiko bleibt allerdings und das sollte man einkalkulieren, wenn man Felching ausprobieren will.

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