Pralle Hupen sind gute Airbags: Silikonbrüste schützen beim Autounfall

Frau mit Silikonbrüsten im Auto
Silikonbrüste können laut einer Studie beim Autounfall schützen. Foto: vershininphoto - 123RF.com

Für Frauen, die bei ihrer Körbchengröße etwas nachhelfen wollen, gibt es nun ein weiteres Argument: Eine Studie hat herausgefunden, dass Silikonimplantate bei Autounfällen die Sicherheit erhöhen können. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Airbags funktionieren erst bei höherer Geschwindigkeit

Neben dem Sicherheitsgurt zählt der Airbag zu einem der wichtigsten Sicherheitsaspekte am Auto. Doch Airbags lösen bei kleinen Unfällen in der Regel nicht aus. Erst ab etwa 20 km/h füllen sich die Luftkissen in Sekundenschnelle mit Luft und fangen den Oberkörper von Fahrer und Passagieren im Auto ab.

Das Luftkissen dient als Stoßdämpfer, damit der Körper oder Kopf nicht ungedämpft auf harte Teile des Interieurs, wie das Armaturenbrett oder das Lenkrad, prallt. Bei kleinen Unfällen, die sich bspw. beim Rangieren oder der Fahrt mit geringer Geschwindigkeit ereignen, ist dieser Effekt jedoch nicht gegeben. Der Airbag löst nicht aus, der Körper ist abrupten Kräften ausgesetzt.

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Silikonimplantate wirken als Mini-Airbag

Anders verhält es sich bei Frauen mit Brustimplantaten. Gegenüber der Bild erklärt Dr. Helge Jens, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Aachen: „Brustimplantate wirken bei einem Crash mit niedrigem Tempo wie ein Mini-Airbag.“ Die Implantate können den Druck, welcher bei einem Unfall auf die Brustwand wirkt, besser verteilen. Dies belegt auch eine Studie aus den USA.

Dort haben Forscher in einem Modell simuliert, welche Effekte die Krafteinwirkung von 2000 Newton auf eine Naturbrust hat und welche Veränderung ein Brustimplantat bewirkt. 2000 Newton entsprechen etwa der Kraft, die auf den Körper bei einem Autounfall mit 16 km/h wirkt – einer Geschwindigkeit, bei welcher der echte Airbag nicht unbedingt auslöst.

Silikonbrüste helfen nur bei Unfällen mit niedriger Geschwindigkeit

Die Resultate der Studie sind eindeutig: Brustimplantate fangen die Belastung um 23 Prozent ab. Das kann den Unterschied zwischen gebrochenen und geprellten Rippen ausmachen. Allerdings gelte die Schutzwirkung der Silikonbrüste nicht uneingeschränkt. Der Test setzt voraus, dass die Fahrer nicht angeschnallt sind. Außerdem geht der Vorteil der Silikonbrust bei höherer Geschwindigkeit verloren.

Auch hierfür gab es laut Bild einen Test: Forscher an der Polytechnischen Universität Mailand haben einen Dummy beim Crashtest mit Silikon-Prothesen ausgestattet. Bei einem Unfall mit 90 km/h gab es keine Unterschiede zwischen Silikon- und Naturbrüsten.

Die Studie aus den USA weist allerdings auch auf weitere Vorteile von Silikonbrüsten hin: Gegen Schussverletzungen und bei Attacken von Tieren können Brustimplantate die Trägerinnen ebenfalls schützen.

Text: Nils

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