Peter-Pan-Syndrom: Wie kindliches Verhalten von Männern den Sexdrive von Frauen killt!

Frau steht nicht auf Manchild
Das Peter-Pan-Syndrom kann den Sexdrive von Frauen killen. Foto: vadymvdrobot - 123RF.com

Viele Frauen in heterosexuellen Beziehungen kennen das Phänomen: Der Mann scheint weder die riesigen Wäscheberge noch das dreckige Geschirr vom Vortag in der Spüle wahrzunehmen – obwohl es unübersehbar ist. Während die einen ihrem Partner einen Sehtest ans Herz legen, vermuten die anderen einfach Faulheit und Ignoranz. Für das unselbstständige und kindliche Verhalten hat die Wissenschaft einen Namen: Peter-Pan-Syndrom! Wir sind dem infantilen Verhalten von erwachsenen Männern auf den Grund gegangen und beleuchten das Phänomen „Manchild“.

Was ist das Peter-Pan-Syndrom?

Ein Mann, der sich wie ein Kind und nicht wie ein gleichberechtigter Partner verhält, wird als Manchild bzw. als jemand, der unter dem Peter-Pan-Syndrom leidet, bezeichnet. Der Begriff leitet sich vom Titel eines Buches mit dem Untertitel „Männer, die nie erwachsen werden“ des amerikanischen Familientherapeuten Dan Kiley ab. Der Peter-Pan-Komplex oder der Begriff Manchild beschreiben ein unangemessenes und kindliches Verhaltensmuster bei Männern. Diese Männer wollen keine Verantwortung für sich und andere tragen. 

Genauso wie Kinderbuch-Held Peter Pan das Nimmerland – die fantastische Spiel- und Spaß-Welt – partout nicht verlassen will, obwohl seine Freunde zurück in die reale Welt wollen, lebt ein Manchild lieber in seiner Blase aus kindlicher Sorglosigkeit und Verantwortungslosigkeit. Diese Männer werden nicht erwachsen.

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Studie zeigt: Manchilds killen den Sexdrive von Frauen 

Das Buch von Dan Kiley erschien Anfang der 1980er-Jahre und schlug ein wie eine Bombe – das Problem des „Kindes im Manne” ist aber nach wie vor aktuell und killt den Sexdrive von Frauen nachhaltig. Das beweist eine Studie von Forschern an Universitäten in Kanada und Australien, die in der Fachzeitschrift Archives of Sexual Behaviour erschien. Frauen, deren Partner kindliches Verhalten an den Tag legen und sich nicht am Alltag beteiligen, haben wenig Lust auf Sex mit diesen Männern. Die Forscher fanden heraus, dass Frauen, die sich in der Beziehung um alles kümmern, ihren Partner eher als Kind betrachten und ihn auch so behandeln. Das bedeutet: sexuelles Verlangen gleich null!

Mann übernimmt keine Verantwortung
Manchilds sind ein No-Go für die Libido von Frauen. Foto: terovesalainen – 123RF.com

Ungleichheit, Mental Overload und unfair verteilte Hausarbeit sorgen für Konflikte in der Beziehung, die wiederum Lustlosigkeit im Bett verursachen. Wer will schon Sex mit einem Typen haben, der sich wie das eigene Kind oder der kleine Bruder benimmt, während Frau selbst in die Mutterrolle gedrängt wird? 

Die Studie untersuchte zwar nur heterosexuelle Beziehungen mit Cis-Männern und Cis-Frauen, aber auch in anderen Beziehungskonstellationen gibt es das Peter-Pan-Syndrom. Frauen können ebenfalls in diese kindliche Rolle schlüpfen, dass sie nicht erwachsen werden wollen.

So wirkt sich infantiles Verhalten bei Männern auf Frauen und Beziehungen aus

Wer als Frau Peter Pan höchstpersönlich vor sich hat, steht vor einer Menge an Herausforderungen. Man muss nicht Psychologie studiert haben, um zu wissen, dass kindliches Verhalten bei Männern ein No-Go ist. Der Peter-Pan-Komplex kann weitreichende Folgen für die Beziehung haben. Neben dem Libido-Kill bekommt die Beziehung eine gefährliche Schieflage. Während die Frau als Alleinherrscherin, Mutter und Versorgerin den Laden schmeißt, reiht sich ihr Partner bei den womöglich gemeinsamen Kindern ein. 

Während sie als Partnerin ein Leben strukturiert, wird der Mann immer abhängiger – was sie in eine Überreizung bringt. Dann beginnt der Teufelskreis. Seine Manchild-Attitüden können so weit führen, dass Frauen auch in späteren Beziehungen ihren Kinderwunsch verwerfen, weil sie blanken Horror bei der Vorstellung empfinden, dieses Betreuungslevel zwei Jahrzehnte durchzuziehen. 

Neben dem Sexlevel sinkt auch das Vertrauenslevel, denn wenn der kindische Mann auf sein Fehlverhalten angesprochen wird, zeigt er sich oft reumütig und gelobt Besserung – verfällt aber nach kurzer Zeit wieder in alte Muster. 

Typische Anzeichen, dass man ein Manchild datet

Vorweg: Nicht jeder Mann, der keine Verantwortung übernimmt oder kindisches Verhalten zeigt, hat einen Peter-Pan-Komplex! Diese Red Flags deuten jedoch auf ein Manchild hin:

Verantwortung? Nein danke: Verantwortung ist laut Familientherapeut Dan Kiley für das Manchild ein Fremdwort. Es geht ihr aus dem Weg und vermeidet sie um jeden Preis. Das betrifft das tägliche Leben, Finanzen und den Familienalltag.

Bindungsangst und Ablehnung: Infantilen Männern fällt es schwer, sich zu binden und dauerhaft konstante Beziehungen einzugehen. Oft haben sie selbst Ablehnung erfahren und zeigen kaum Gefühle.

Unabhängiger Kumpel sein wollen: Statt tiefe Freundschaften zu pflegen ist das Manchild lieber der einsame Cowboy oder bevorzugt lose Kumpel-Runden, die ausschließlich aus Männern bestehen. Emotionaler Tiefgang fällt ihm schwer. 

Mann mit Peter-Pan-Syndrom
Männern mit kindlichem Verhalten fehlt häufig die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Foto: Elnur – 123RF.com

Selbstreflexion? Fehlanzeige: Kindlichen Männern fehlt häufig die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbstkritik. Sie sind selbst nie schuldig. Kriselt es in der Beziehung, suchen sie schnell woanders Ablenkung. 

Konflikte und Kritik vermeiden: Männer mit Peter-Pan-Syndrom gehen Konflikten eher aus dem Weg, als eine Lösung zu suchen. Sie können konstruktive Kritik weder geben noch empfangen, weil sie sich selbst oft als überlegen wahrnehmen. 

Einseitige Sexualität und Chauvinismus: Sex mit gleichberechtigten Partnerinnen fällt diesen Männern schwer. Sie leben oft in sexistischen Rollenklischees und sind im Bett richtige Machos.

Kann man Männer mit Peter-Pan-Komplex ändern?

Das Peter-Pan-Syndrom lässt sich nicht ohne Weiteres überwinden oder durch Wunderheilung wegzaubern. So schwer, wie es Wendy im Kinderfilm fällt, fällt es auch den meisten Frauen, ihren kindlichen Partner in die reale Erwachsenenwelt zu holen. Beim Versuch sollten Partnerinnen auf ihr eigenes Wohlergehen achten. Bevor es zu einer Trennung kommt, können sie professionelle Hilfe für ihre Beziehung suchen, die nach den Ursachen für das Peter-Pan-Syndrom des Mannes forscht und ein mögliches kindliches Trauma behandeln kann.

Als Partnerin sollte man sich nicht auf das kindliche Niveau begeben und mit Trotz reagieren! Man sollte darauf achten, dass die Beziehung ein Geben und Nehmen ist. Anfangs hilft etwas Nachsicht und wenn man sich nicht zum Opfer seiner unreifen, kindlichen Art macht. 

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