Von seiner Frau mit Sexentzug erpresst: So hat dieser Mann darauf reagiert

Mann im Vordergrund lehnt am Türrahmen und fasst sich an den Kopf
Conrad wurde von seiner Frau mit Sexentzug erpresst. Symbolfoto: nd3000 - 123RF.com

Wer das Sexleben in der Beziehung kontrolliert, der hat die Macht – bedeutet: Sex gibt es nur dann, wenn der verlangensschwächere Partner sein „Go“ gibt. Das Ganze geht sogar so weit, dass ein Partner den anderen mit Sex erpresst, um ihn zu manipulieren und in der Partnerschaft genau das zu bekommen, was er will. Mit dieser miesen Masche wurde auch Conrad* (45) von seiner Frau erpresst. ExtraBlitz erzählt er exklusiv seine Story und welche Folgen der Sexentzug für ihn hatte.

„Meine Frau benutzte Sexentzug als Druckmittel“

Wir sind seit 15 Jahren verheiratet und Sex spielte von Anfang an eine große Rolle in unserer Beziehung. Nach zwei Kindern hat sich unser Liebesleben verändert, war aber bis vor einiger Zeit befriedigend für uns beide. Unsere Sexualität war eine Art Sprache zwischen uns, die wir als Liebesbeweis, Versöhnung oder Stressabbau nutzten. Kurzum: Für mich war unser Sexleben in Ordnung. 

Vor zwei Jahren hatte meine Frau ein Libido-Tief – sie hatte keine Lust auf Sex mit mir. Solosex hatte sie aber trotzdem und das auch ausgiebig. Zahlreiche Gesprächsversuche schlugen fehl und sie vertröstete mich immer wieder mit dem Argument, dass sie gerade keinen Kopf habe und ich noch dieses und jenes erledigen sollte. Wir führen eine gleichgestellte Ehe und ich kümmere mich viel – anscheinend nicht genug in den Augen meiner Frau. Mich beschlich das Gefühl, dass sie Sexentzug als Druckmittel benutzt, was mich sauer machte.

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„Durch die ständige sexuelle Zurückweisung meiner Frau fühlte ich mich wie ein Versager“

Mir war bis dato nicht bewusst, welche psychischen Folgen Sexentzug auf Dauer haben kann und überrascht, wie sich das auf meine Gesundheit auswirkt. Heute weiß ich: Sexentzug macht krank! Mir fehlte nicht nur die körperliche Nähe und sexuelle Befriedigung, sondern durch die ständige sexuelle Zurückweisung meiner Frau fühlte ich mich wie ein Versager. Ich stellte meine Männlichkeit infrage und fragte mich, was mit mir nicht stimmt, dass sie micht nicht mehr will. Lässt meine Frau mich nicht mehr ran, weil sie mich unattraktiv findet? Ist der Sex mit mir langweilig? Für meine Frau war diesbezüglich angeblich alles in Ordnung. Unsere Kommunikation verschlechterte sich und der Sexentzug brachte mich fast in eine Depression.

Mann oberkörperfrei sitzt auf Bettkante Frau liegt im Bett
Durch die ständige sexuelle Zurückweisung durch seine Frau, fühlte sich Conrad wie ein Versager. Symbolfoto: nd3000 – 123RF.com

Ich traute meinem Bauchgefühl nicht mehr und fing an, sie zu kontrollieren, weil ich dachte, dass sie Sex mit anderen Männern hat oder sogar eine Affäre. Sie wiederum fütterte mich sporadisch mit Aufmerksamkeit und sexuellem Interesse, wenn sie meinte, dass ich sie verdient habe. Sie belohnte mich mit intimen Kleinigkeiten wie Küssen, Streicheln oder Berührungen, wenn ich Dinge im Alltag tat, auf die sie keine Lust hatte. Sex wurde zur Belohnung, die ich mir verdienen sollte. Ich liebte meine Frau und war so verblendet, dass ich den wahren Grund für ihr Verhalten nicht erkannte: Und der Grund war kein anderer Mann.

„Der Sexentzug belastete mich so stark, dass ich die Scheidung wollte“

Sex ist nicht alles in der Partnerschaft, aber für mich ein wichtiger Teil und ein Grund, warum es zwischen meiner Frau und mir in der Kennenlernphase gefunkt hat. Plötzlich war aber Ebbe und statt abends zu zweit unser Ehebett zu zerwühlen, zog sie mit Freundinnen los und ich versackte mit meiner Hand in der Hose am Laptop: Pornos waren meine neue Sexualität, was zu noch mehr Unstimmigkeiten in der Ehe führte. Mein Selbstvertrauen litt in dieser Zeit extrem, ich distanzierte mich emotional immer mehr von meiner Frau und vertraute ihr nicht mehr. Der Sexentzug belastete mich so stark, dass ich letztendlich die Scheidung wollte. Ich dachte auch über einen Seitensprung und eine mögliche Sex-Affäre nach. 

Eine Partnerschaft ohne Sex konnte ich mir einfach nicht vorstellen und war bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Eine Trennung wirkte attraktiver, als lebenslang sexlos mit meiner Frau zu verbringen. Irgendwann sprudelte mein Frust und Ärger aus mir heraus und ich knallte das Thema Scheidung auf den Tisch. Meine Frau reagierte anders als erwartet und zum ersten Mal sprachen wir offen und ehrlich über ihre Gründe für den Sexentzug und wie sehr mich ihr Verhalten belastet. Die ständige sexuelle Zurückweisung meiner Frau hatte plötzlich nachvollziehbare Gründe.

„Sex war die Waffe meiner Frau, weil nichts mehr half“

Psychologen sind sich einig, dass Sexentzug eine weibliche Methode ist. Während Sex für Männer in jeder Lebenslage geht, ist die Libido von Frauen sehr störungsanfällig. Ich sorgte im Laufe unserer Ehe für allerlei Störungen, wie ich erfuhr. Ihre Erwartungen stiegen mit der Anzahl der Ehejahre und Kinder – und diese erfüllte ich nicht so, wie sie es benötigte. Sex war die Waffe meiner Frau, weil nichts mehr half und ich ihre anderen Bemühungen ignorierte. Statt Unterstützung und Hilfe, wie ich dachte, überlud ich sie mental immer mehr. Wenn sie keine Ruhe und Entspannung hat, bekomme ich auch keinen Sex.

Sie belohnte und bestrafte mich mit Nähe und Sex, um mehr Macht und Kontrolle über unseren Familienalltag und unser Eheleben zu bekommen und um deutlich zu machen, was ihr fehlt. Meine Frau war verletzt und fühlte sich ihrerseits hilflos, an unserer Lebenssituation etwas zu ändern. Sie zwang mich am Ende nicht nur zur Keuschheit, sondern zum Zuhören. Das Thema Scheidung war für mich vom Tisch und ich zog auch nicht mehr in Erwägung, fremdzugehen. Wir suchten uns professionelle Unterstützung und verbesserten unsere Ehe. Sexentzug ist kein Thema mehr für uns.

*Name von der Redaktion geändert

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