Heteromann schwärmt: „Trans-Huren ermöglichen mir neue, einmalige sexuelle Erfahrungen”

Trans Huren bieten einige Vorteile
Trans-Huren und -Escorts bieten verschiedene Vorzüge gegenüber normalen Prostituierten, wie ein Heteromann berichtet. Foto: dimakig - Shutterstock.com

Stefan* (32) ist hetereosexuell, Single und möchte auch ohne feste Partnerin nicht auf Sex verzichten. Deshalb geht er regelmäßig ins Bordell – aber nicht zu „normalen” Prostituierten. Denn seit einiger Zeit besucht er (fast) ausschließlich Trans-Nutten, auch TS-Huren genannt. Also Huren, die neben ihrem ansonsten weiblichen Aussehen einen Penis besitzen.

Doch wenn Stefan eigentlich ein Heteromann ist, weshalb geht er vorzugsweise zu TS-Nutten? Warum zieht er Transfrauen im Bordell herkömmlichen Prostituierten vor? Wir haben die Geschichte anhand von Stefans Erzählungen aufgeschrieben.

Sex mit TS-Huren im Bordell: Von experimenteller Neugierde zu sexueller Erleuchtung

Schon seit längerem gehe ich regelmäßig ins Bordell. Für mich gibt es ehrlich gesagt keine bessere Möglichkeit, auch als Single Sex zu haben. One Night Stands sind mir einfach viel zu kompliziert.

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Vor kurzem hat sich für mich jedoch einiges geändert. Nicht falsch verstehen, ich verzichte nicht plötzlich auf Sex mit Prostituierten im Bordell. Allerdings gehe ich nur noch selten zu gewöhnlichen Prostituierten, sondern stattdessen meist zu Shemale-Huren.

Shemale Escort liegt auf dem Bett
Transsexuelle Huren sind Frauen, die mal Männer waren – mit ihrem Penis ermöglichen sie besondere sexuelle Erfahrungen. Foto: Photo-Vista.de – Shutterstock.com

Also Frauen, die mal Männer waren, inzwischen aber fast gänzlich zur Frau geworden sind – abgesehen von einem kleinen Detail. Denn neben den Brüsten und ihrem generell sehr femininen Aussehen sind sie zusätzlich mit einem Penis zwischen den Beinen bestückt. Frau und Mann in einem sozusagen.

Auf die Idee gebracht, das mal auszuprobieren, hat mich damals mein bester Kumpel. Normalerweise rede ich natürlich nicht darüber, dass ich begeisterter Puffgänger bin, aber meinem Kumpel kann ich sowas schon anvertrauen. Und auch er hat mir gestanden, dass er regelmäßig ins Bordell geht. Und mir dann eben spontan den Tipp mit der TS-Hure gegeben.

Er hat mir erzählt, dass er aus Neugierde einfach mal eine Trans-Hure ausprobiert hat – obwohl er genau wie ich eigentlich heterosexuell ist. Und er klang selbst überrascht, wie sehr ihm diese sexuelle Erfahrung gefallen hat. So sehr, dass er es nicht bei einem einmaligen Experiment belassen hat. Wie er mir sagte, hat er inzwischen eine Stamm-Trans-Prostituierte, die er ungefähr einmal pro Woche aufsucht.

Meine Neugierde war geweckt und ich dachte mir, dass ich es einfach mal wagen sollte. Schaden kann es ja nicht. Und wenn es mir nicht gefällt, gehe ich halt wieder zu gewöhnlichen Prostituierten.

Gesagt, getan! Meine erste Erfahrung mit einer Transen-Hure hat mich letztlich so geflasht, dass ich auch heute noch darauf hängen geblieben bin. Zu „normalen” Huren gehe ich hingegen fast gar nicht mehr. 

Bin ich schwul, weil ich transsexuelle Huren besuche?

Auch ich habe mir diese Frage anfangs gestellt. Schließlich sind die weiblichen Rundungen und das feminine Gesicht nicht das einzige, was eine Trans-Nutte zu bieten hat. Da wäre noch der Penis. Und Sex mit einer Person, die einen Penis hat, bedeutet doch, dass ich mich sexuell zu Männern hingezogen fühle. Oder?

Das war die große Angst, die mir damals noch durch den Kopf schwirrte. Denn eigentlich war ich mir immer sicher: Ich stehe auf Frauen. Ich bin weder bi- noch homosexuell. Und trotzdem jetzt das Interesse an Shemale-Nutten. Wie passt das zusammen?

Mittlerweile habe ich darauf eine ganz einfache Antwort: Ich wollte wissen, wie sich Sex mit einem Penis anfühlt. Das ganze Drumherum, was ein Mann noch so mitbringt, spricht mich hingegen so gar nicht an. Die Vorstellung von Sex mit einer Person mit Bierbauch, Bart etc. empfinde ich ganz im Gegenteil sogar eher als abstoßend.

Shemale-Hostessen sind daher die idealen Sexpartnerinnen, um die Fantasie von Sex mit einem Penis auszuleben. Denn das ganze, was mir an einem Mann nicht gefällt, fällt bei ihnen weg – außer eben der Penis.

Ich kann also ganz sicher sagen, dass ich nicht bi und auch nicht schwul bin, nur weil mir transsexuelle Nutten gefallen. Es geht einfach darum, dass der Sex mit ihnen deutlich mehr Möglichkeiten für Experimente bietet als mit gewöhnlichen Prostituierten. Und das mag ich so sehr an ihnen. 

Blowjob aktiv und Analsex passiv erleben

Der große Vorteil einer TS-Hure ist, dass die ansonsten klare Rollenverteilung von passiv und aktiv problemlos getauscht werden kann. Heißt im Klartext: Ich kann aktiv einen Blowjob verteilen und in den Genuss von Analsex als Empfänger kommen.

Und genau das ist eine reizvolle Fantasie, die ich schon lange habe, bis zu meinem ersten Mal Sex mit einer transsexuellen Hure aber nicht ausleben konnte. 

Trans-Hure sucht nach Kunden
Mit TS-Nutten kann man Blowjob aktiv und Analsex passiv erleben. Foto: Photo-Vista.de – Shutterstock.com

Wie fühlt es sich an, einen Penis mit dem Mund zu verwöhnen? Erregt es mich, wenn mein Anus stimuliert wird? Fragen, die ich mir immer gestellt habe. Und dank Sex mit Transen im Bordell kenne ich endlich die Antworten.

Tja, und ich habe es bis heute nicht bereut, den Schritt zu TS-Nutten gewagt zu haben. So weiß ich, wie sehr mich der Sex mit ihnen anmacht und dass es sich lohnt, weiterhin Shemale-Prostituierte gewöhnlichen Huren vorzuziehen. Denn Transgender-Huren ermöglichen mir einmalige, sexuelle Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte. 

Öffentliche Vorurteile gegenüber Transen-Escort schüren Scham

Inzwischen buche ich gelegentlich sogar eine Shemale-Escort. Ist zwar etwas teurer, aber man gönnt sich ja sonst nichts. 

Außerdem ist der Service von Transen, die als Escort-Girl arbeiten, normalerweise auch etwas Gehobener. Bei den hohen Preisen ist das natürlich auch zu erwarten.

Der große Vorteil von transsexuellen Escort Girls ist, dass diese in unauffälligen Outfits zu mir nach Hause kommen oder sich für ein geheimes Treffen aufs Hotelzimmer bestellen lassen. Die Diskretion ist bei Ladyboy Escorts also per se höher als bei Transen-Huren im Bordell, wo beim Betreten des Etablissements die Gefahr besteht, gesehen zu werden.

So ist der einzige, der weiß, dass ich hin und wieder Escort-Transen buche, mein eingangs erwähnter bester Kumpel. Und das wird sich hoffentlich so schnell auch nicht ändern.

Weshalb? Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich offensichtlich: In der Gesellschaft bestehen immer noch massive Vorurteile gegenüber Sexarbeit und Prostitution – und auch Transsexuelle haben mitunter noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Da kann man sich sicherlich gut vorstellen, wieso ich es besser niemandem auf die Nase binde, was ich in meiner Freizeit so treibe.

Wahrscheinlich geht es vielen anderen Männern genau wie mir – sie schämen sich und fürchten gesellschaftliche Ächtung, wenn jemand von ihrer Vorliebe für Sex mit Transen erfahren würde. Und dann gehen sie dafür auch noch ins Bordell. Gewissermaßen zwei No-Gos in einem.

Wenn ich mir was wünschen dürfte, wäre es, dass die Gesellschaft diesbezüglich deutlich offener wird. Und dieses unsägliche Schubladendenken endlich ein bisschen beiseite gerückt wird. Nur leider fehlt mir dafür ein wenig die Hoffnung.

*Name von der Redaktion geändert.

Text: Thomas

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