Glückliche Ehe durch Affären? Seitensprünge können laut Studie die Beziehung stärken

Verliebtes Paar zieht sich gegenseitig aus
Laut einer Studie können Affären zu glücklicheren Ehen führen. Foto: nd3000 - 123RF.com

Für immer treu bleiben, bis dass der Tod sie scheidet? In vielen Ehen passieren gelegentliche Seitensprünge und Affären. Laut einer neuen Studie soll das sogar gut sein. Zumindest, wenn es nach den Ehebrechern geht. Die vermelden nämlich größtenteils positive Effekte auf die Ehe.

Studie befragt 1.400 Ehebrecher

Für viele bedeutet Fremdgehen das Scheitern einer Beziehung. Aber ist das vielleicht etwas zu kurz gegriffen? Die britische Seitensprung-Plattform Illicit Encounters zweifelt an den Nachteilen vom Fremdgehen und wollte herausfinden: Was denken untreue Eheleute über ihre Affären und inwiefern beeinflussen diese ihre Ehe?

Das Seitensprungportal hat insgesamt 1.400 seiner untreuen Mitglieder genau dazu befragt. Die Ergebnisse waren recht eindeutig: 72 Prozent der Befragten – darunter waren sowohl Männer als auch Frauen – verrieten: Ihre Affäre hat die Ehe „drastisch verbessert“. Nur 2 Prozent gaben an, dass sie ihre Situation verschlechtert habe und bei etwa einem Viertel hat sich durch den Seitensprung nichts verändert.

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Sexleben verbessert sich bei jedem Zweiten

Mit dem Fremdgehen kann man die betroffene Person sehr stark verletzen – und auch für das eigene Gewissen ist eine Affäre nicht immer vorteilhaft. Wird eine Affäre verheimlicht, bringt das zwangsläufig Lügen, Ausreden und Geheimnisse mit sich, welche nicht jede Person und jede Beziehung so einfach verkraften kann.

Allerdings zeigt die Studie des Seitensprungportals auch: Wenn es im Sexleben in der Ehe nicht so gut funktioniert, könnte die Affäre auch mehr Pepp ins Ehebett bringen. 52 Prozent der Befragten gaben schließlich an, dass sie nach ihrer Affäre Verbesserungen im Sexleben mit dem Ehepartner gesehen haben, zumindest, was die Häufigkeit von Sex angeht.

Haben Eheleute mehr Sex mit oder trotz Affären?

Die Ehebrecher haben laut der Studie im Schnitt sechs Mal pro Monat Sex mit ihrem Ehepartner – und zusätzlich sechs Mal pro Monat Sex mit anderen Partnern. In Großbritannien entspricht das dem Dreifachen von dem, was für Eheleute üblich ist.

Allerdings lässt sich aus den Daten der Studie kein klarer Zusammenhang schließen: Vielleicht haben die Ehebrecher nicht mehr Sex, nur weil sie Affären haben. Es könnte sich schließlich auch umgekehrt verhalten: Die Befragten haben eben ein wenig stärkere sexuelle Bedürfnisse und suchen sich deshalb Affären.

Für die Hälfte der Befragten zeigt sich durch den Ehebruch schließlich keine Verbesserung im Sexleben: 23 Prozent powerten sich sogar vermehrt außerehelich aus und widmeten dem Ehepartner nach der Affäre weniger sexuelle Aufmerksamkeit. Für 25 Prozent änderte sich durch die Affäre hingegen nichts.

Text: Nils

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