Tatort Reeperbahn: Neue True-Crime-Doku zeigt pikante Details über „St.-Pauli-Killer” der 80er Jahre

True Crime Doku Werner Pinzner Tatort Reeperbahn
Eine neue True-Crime-Doku beleuchtet die Mordserie des „St.-Pauli-Killers" Werner „Mucki" Pinzner in den 1980er Jahren. Foto: RTLZWEI, Story House

Sein Name: Werner „Mucki” Pinzner. Sein Auftrag: Töten. In den 1980er-Jahren machte der sogenannter „St.-Pauli-Killer” weltweit Schlagzeilen. Er ermordete im Auftrag mindestens fünf Menschen, darunter mehrere Zuhälter, auf brutale Weise. Ihm werden insgesamt 13 Morde zugeschrieben. 

In einer neuen Dokumentation zeigt RTL2 am 5. Januar um 22:15 Uhr die Mordserie vom Hamburger Kiez. Zudem wird der Fall in einem begleitenden Podcast in drei Episoden aufgerollt.

Tatort Reeperbahn: Hamburger Rotlichtviertel in Angst und Schrecken

Der Sündenpfuhl der Hansestadt: Das Geschäft mit dem käuflichen Sex boomte in den 80er Jahren. Nach und nach reihte sich ein Bordell ans nächste und Zuhälter konkurrierten zunehmend gegeneinander und um die Kundschaft. Die sündigste Meile der Welt machte ihrem Namen alle Ehre und auf dem Hamburger Kiez herrschte ein brutaler Kampf um Drogen und Prostitution.

Bandenkriege waren an der Tagesordnung: Neben der „GMBH” und den „Nutellas” mischten auch die „Hells Angels” und die „Chikago-Bande” im Rotlichtmilieu mit. Und dann kam er – der Mann, der später als „Handwerker des Todes“ in die Geschichte eingehen sollte. 

14 Monate lang versetzte „Mucki“ das Hamburger Rotlichtviertel in Angst und Schrecken, wie Tonbandaufnahmen und Protokolle in der True-Crime-Doku eindrucksvoll zeigen.

Kiezgrößen und Ermittler erzählen, was wirklich geschah

Die Dokumentation „Tatort Reeperbahn: Der Auftragskiller” lässt Kiezgrößen zu Wort kommen, die Werner Pinzner persönlich kannten und Ermittler erzählen von ihrer nervenaufreibenden Jagd nach dem Auftragsmörder. 

Werner Prinzner mit Ehefrau Jutta
„Tatort Reeperbahn: Der Auftragskiller” erzählt die Geschichte von Werner Pinzner (r.) – einem Ehemann (seine Frau l.), der zum Mörder im Rotlichtviertel wurde. Foto: RTLZWEI, Story House

Als Zuschauer erfährt man so manch verborgenes Geheimnis. Die Doku fügt verlorengegangene Puzzleteile zusammen, rekonstruiert Handlungsstränge und gewährt Einblicke in die unscheinbare Welt eines verheirateten Mannes, der zum Mörder wurde.

Skandalöses Ende einer bestialischen Mordserie

Am Ende der jahrelangen Ermittlungen stand nicht nur die Festnahme des „St.-Pauli-Killers“, sondern ein riesiger Skandal. Denn anders als erwartet, verbrachte Pinzner seine Strafe nicht hinter Gittern, sondern erschoss 1986 während einer Vernehmung im Hamburger Polizeipräsidium den ermittelnden Staatsanwalt, seine Ehefrau und sich selbst. 

Der Fall brachte aktuelle Sicherheitsstandards, das gesamte Justiz- sowie Polizeisystem ins Wanken und führte zu politischen Konsequenzen. Dadurch gilt er bis heute als einer der spektakulärsten Fälle der deutschen Kriminalgeschichte.

Podcast zur Doku über den „St.-Pauli-Killer“ bringt noch mehr Licht ins Dunkel

„Tatort Reeperbahn: Der Auftragskiller” ist mehr als ein Entertainment-Krimi. Die Doku ist eine Milieustudie über die 80er-Jahre. Die damaligen Ereignisse werden mit der heutigen Reeperbahn ins Verhältnis gesetzt und es wird die Frage aufgeworfen: „Was hat sich verändert und welche Strukturen bestehen noch heute?“

Neben visuellen Eindrücken wird der spannende Fall in einem begleitenden Podcast diskutiert. In drei Folgen gibt es weitere Einblicke und Details zum berüchtigten „St.-Pauli-Killer“. Die erste Ausgabe erscheint zum Ausstrahlungstermin am 5. Januar, gefolgt von einer weiteren Folge pro Woche. Die Doku ist bereits sieben Tage vorher bei RTL+ verfügbar und danach weitere 30 Tage abrufbar. Der Podcast ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen zu hören.

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