Cash and Go: So wird man beim Treffen von seiner Herrin richtig abgezockt!

Geldherrin nimmt ihren Sklaven finanziell aus
Beim Cash-and-Go-Treffen nimmt die Geldherrin ihren Zahlsklaven finanziell aus, ohne Gegenleistung. Foto: Andrey Arkusha - Shutterstock.com

Gestandene Männer lassen sich freiwillig und bei vollem Bewusstsein von „ihrer” Herrin das Geld aus der Tasche ziehen. Denn beim Cash-and-Go-Fetisch geht’s darum, so richtig abgezockt zu werden. Gegenleistung? Fehlanzeige! Trotzdem gibt’s für Cash-and-Go-Sklaven nichts Schöneres, als von ihrer Domina höchstpersönlich ausgenommen zu werden. 

Was ist Cash and Go?

Ein Cash-and-Go-Treffen findet im realen Leben statt und ist die (!) Chance für den Geldsklaven, seine Göttin live zu treffen und ihr sein Geld zu Füßen zu legen. Dafür wird der Geldsklave meist besonders „belohnt”, indem die Domina ihn in aller Öffentlichkeit demütigt oder ohrfeigt. Er überbringt seiner Herrin eine vorab vereinbarte oder verlangte Summe, die sie dann, ohne mit der Wimper zu zucken, an sich nimmt – was für echte sogenannte Zahlschweine der Höhepunkt ihres Fetischs ist. 

Cash and Go Domina bedient sich an der Bankkarte ihres Sklaven
Bei einem typischen Cash and Go bekommt die Geldherrin die Bankkarte ihres Sklaven und darf sich am Geldautomat damit „bedienen”. Foto: Andrey Arkusha – Shutterstock.com

Während die Geldherrin ihre Untergebenen sonst nur per Chat, Cam oder Telefon erniedrigt oder ignoriert, macht sie es beim Cash and Go Treffen in echt, wenn auch auf eine unnahbare Art und Weise. 

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Wie wird man sein Geld beim Cash-and-Go-Treffen los?

Wie weit das Cash-and-Go-Treffen geht, entscheidet die Findom selbst. Ihr Geldsklave darf einen mehr oder weniger weiten Weg auf sich nehmen, um ihr einen Geldumschlag, sein Portmonee, die Bankkarte oder was auch immer seine Lady beim Cash and Go verlangt, zu überreichen. Hat seine Gelddomina einen guten Tag, darf er ihre Füße küssen oder sich von ihr bespucken lassen. Nach einer verbalen Abfuhr „darf” der Mann wieder gehen – Sex gibt’s beim Cash and Go nicht. 

Einige Zahlschweine dürfen ihre Domina etwas länger begleiten und ihren Shoppingtrip zahlen oder ihr andere schöne Dinge während des Treffens kaufen  – die Herrin bestimmt, welche das sind. Eine extra Portion Demütigung darf sich der Cash and Go Slave abholen, wenn er seine Findom mit ihrem Partner begleitet, der in der BDSM-Szene auch als Alpha bezeichnet wird. Der Zahlsklave darf zusehen, wie die beiden verliebt im Park spazieren oder sich berühren – Dinge, von denen er nicht träumen kann. 

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass die Herrin ihrem Sklaven ein Giveaway als Belohnung mitbringt, wie beispielsweise einen getragenen Slip – exklusiv und „frisch”, wie Sklave 9 bei geldherrin.com verrät: „Wir hatten vorher abgemacht, dass sie 2-3 Tage vorher einen String trägt und ihn dann erst bevor sie losfährt auszieht, damit ich ihn ganz frisch bekomme. Und er war einfach richtig geil.” 

Der Reiz, so richtig abgezockt zu werden

Es klingt paradox, aber Geldsklaven stehen auf Abzocke – meist ohne dafür eine richtige Gegenleistung zu bekommen, denn Mitbringsel wie Strings und Co. sind eher die Ausnahme. Der Reiz liegt in der verbalen und nonverbalen Erniedrigung durch die Findom, die als Frau in einer männerdominierten Welt unerreichbar über ihnen steht, sie finanziell dominiert und ihnen an Ort und Stelle das Geld aus der Tasche zieht – ohne etwas dafür zu geben und ohne, dass der Mann als Sklave etwas verlangt. Der Kick beim Cash and Go ist ganz klar der Live-Auftritt der „Göttin” selbst. 

Domina Lady Anja fasst den Reiz für ihren Geldsklaven in ihrem Blog perfekt zusammen: „Der Loser hatte sich gefälligst hinzuknien und meine Stiefel zu küssen! Das erwarte ich immer und überall! Ich bin eine Göttin und Luxusherrin. Daher kann und werde ich das immer und überall erwarten!” Als kleines „Dankeschön“ verteilt Lady Anja Ohrfeigen und eine Ladung Spucke ins Gesicht ihrer Sklaven. 

Findom-Fetischist Dominik schwärmt im Interview mit pilatustoday.ch vom Reiz seiner Cash-and-Go-Erfahrung: „Und als Belohnung, wenn ich Glück habe, erhalte ich eine Ohrfeige oder einen Tritt in die Eier.” Reale Treffen sind eine ganz besondere Art der Erniedrigung. 

Hier findet man Cash-and-Go-Kontakte

Für alle, die jetzt Lust bekommen haben, aber „ihre” Herrin noch nicht gefunden haben, gibt es verschiedene Findom-Plattformen – oder man schaut bei Markt.de vorbei. Aber auch auf BDSM-Kontaktbörsen kann ein Sklave Kontakt zu einer Domina aufnehmen und auf ihr Inserat reagieren. Für jeden ist dort der passende Umgangston zu finden. 

Dabei sollten Männer aber aufpassen, dass sie an seriöse Findoms geraten und nicht an verantwortungslose Betrügerinnen – schließlich wollen beide Seiten etwas vom Cash and Go haben. 

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